Die besten Pfannkuchen EVER!!!

Es ist allseits bekannt, dass ich ein Pfannkuchenjunkie bin. Ich esse Pfannkuchen zum Frühstück, Mittag und Abendbrot. Ich esse sie zwischendurch, spät in der Nacht, als Vor- oder Nachspeise. Wenn es um Pfannkuchen geht, macht mir niemand etwas vor.

Manchmal gelingt mir der Teig hervorragend. Aber wie es so ist, jeder Teig ist neu und anders und auch immer abhängig von meiner Tagesform. So auch die fertigen Pfannkuchen. Zu dick, zu dünn, zu stark gebraten, zu süß zu geschmacklos, zu hell oder schwarz. Meistens jedoch gelingen sie und schmecken auch gut, aber da muss doch noch mehr möglich sein! Ich war auf der Suche nach dem ultimativen Geschmackserlebnis. Das gestaltet sich aber schwierig, wo es doch so wenig Zutaten gibt und man am Basisteig nur wenig verändern sollte.

Aber, … ich bin fündig geworden. Es steht jedem frei, den Teig ohne Zucker zu machen und herzhafte Pfannkuchen zu backen, aber ich mag es süß und habe mich hier für diese Variante entschieden. Das Rezept bleibt gleich, lasst also einfach den Zucker weg, wenn euch das stört.

Übrigens kann ich hierfür leider keine vegane Variante anbieten. Soja-, Mandel- oder Kokosmilch schmecken einfach anders und auch die Butter im Teig hat nunmal ganz eigene Aromen, so wie ich sie verwende und ist durch nichts zu ersetzen. Beim Fett zum anbraten kann man auf Kokosöl oder Rapsöl ausweichen. Es schmeckt dann aber auch ganz anders. Daher hier nur das vegetarische Rezept.

Zutaten (für eine Person):

1 Ei

120g Mehl

240ml Milch

1 EL (Zucker)

60g Butter

Butter zum braten

Das ideale Mischverhältnis für den perfekten Teig sieht so aus: 1 Teil Ei, 2 Teile Mehl, 3 Teile Milch, 1 Teil Butter, (1 EL Zucker pro Ei)

Zur Erklärung, die Zutaten wie im Video: Meine Eier wiegen 60g pro Stück. Ich wollte für 2 Personen kochen, also 2 Eier = 120g. Also 2 Teile Mehl = 240g und 3 Teile Milch = 360ml und etwa 60g Butter und der Zucker.

Meine süßen Pfannkuchen schmecken mit eigentlich allem: Puderzucker, Marmelade, Obst, Eiscreme, A-Hornsirup, etc.. Hier dürft ihr gern kreativ werden.

Zubereitung:

  1. Zunächst mache ich aus der normalen Butter, Nussbutter (braune Butter). Sie hat ganz andere Aromen als normale Butter und sorgt für einen tollen Geschmack. Dazu in einem Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und etwas köcheln lassen. Gut umrühren damit sie nicht anbrennt. Sobald sich die Butter leicht braun färbt und ein paar Krümel zu erkennen sind die Butter von der Platte nehmen und unter Rühren herunter kühlen. Die Resthitze sorgt für immer mehr braune Krümel. Sie darf nicht zu dunkel werden, da sie sonst bitter wird.
  2. Die Butter durch ein Sieb und etwas Krepppapier filtern. Die klare braune Butter beiseite stellen und weiter abkühlen lassen.
  3. Das Mehl mit Milch nach und nach verquirlen. Ziel ist ein klumpfreier Teig, daher ist die Reihenfolge wichtig.
  4. Nun die Eier hinzufügen und weiter rühren, bis sie in den Teig gearbeitet sind.
  5. Es folgt die Nussbutter.
  6. Wer möchte kann jetzt noch den Zucker hinzufügen. Es muss wirklich nicht viel sein, die eigentliche Süße kommt später eh durch die Garnitur.
  7. Die Pfanne mit etwas Butter ausstreichen und den Teig Kelle für Kelle ausbacken. Bei mittlerer Hitze dauert das zwar etwas, aber die Pfannkuchen sollen auch nur braun und knusprig werden, nicht schwarz.
  8. Guten Appetit!
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